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Die 5 größten Fehler beim Einrichten

#Ratgeber

Sie lieben Massivholzmöbel und ein Möbelkauf steht sowieso gerade auf Ihrer To-do-Liste? Die Couch ist durchgesessen, der Esstisch ist zu klein oder die Wohnwand gefällt Ihnen nicht mehr? Dann sollten Sie vorher noch schnell diesen Artikel durchlesen: Denn das Einrichten ist teuer genug, da können Sie sich die häufigsten Fehler gut und gerne sparen.

Wimmer Wohnkollektionen: Fehler beim Einrichten vermeiden

Mit unseren Tipps können Sie Einrichtungsfehler vermeiden.

Zu große Vielfalt

Beim Gesamteindruck der meisten Zimmer lässt sich auf den ersten Blick erkennen, dass die Einrichtung nach und nach zusammengestellt wurde. Sprich: ohne klares Konzept als Grundlage. Ein Sofa hatte man schon, dazu kam der schöne Sessel - ein tolles Schnäppchen im Ausverkauf - und beim Couchtisch hat man sich für das Exemplar entschieden, das von den Abmessungen am besten passte. Als Ergebnis treffen einfach zu viele Farben und Muster, zu viele Materialien und Stile zusammen. Die Lösung: entscheiden Sie sich für eine Farbfamilie, damit bringen Sie wieder die nötige Balance in Ihren Mix. Durch unterschiedliche Nuancen, beispielsweise Grautöne, passt alles harmonisch zusammen und es kommt trotzdem keine Langeweile auf.

Bei offenen Wohnkonzepten trägt ein einheitlicher Look zum harmonischen Gesamtbild bei - Kollektion Signatura.

Bei offenen Wohnkonzepten trägt ein einheitlicher Look zum harmonischen Gesamtbild bei - Kollektion Signatura.

Planlos bei Accessoires & Bildern

Einzelne Farbakzente sorgen zusätzlich für Dynamik, sind aber schnell austauschbar - womit wir bereits beim zweiten Punkt wären, der Deko. Auch hier ist es oft so, dass sich im Laufe der Zeit viele Dinge ansammeln, die nicht so recht zusammenpassen. Deshalb bekommen Sie als erstes eine wichtige Aufgabe: aufräumen. Ganz getreu dem Motto "weniger ist mehr" sollten Sie sich von einigen Teilen trennen… oder diese zumindest als Dekoalternative erst einmal im Keller verstauen.

Accessoires platzieren Sie am effektvollsten in Dreiergruppen. Bei Bildern wirkt ein einzelnes an der Wand oft verloren, weshalb wir Ihnen eine Gruppierung von Bildern empfehlen - geometrisch angeordnet oder frei zusammengestellt. So kommen Ihre Bilder, so komisch es klingt, viel besser zur Geltung und Sie gliedern zusätzlich unterschiedliche Raumbereiche. Kleiner Tipp: Möchten Sie bei den Bildern öfter mal durchwechseln, dann fällt Ihnen das ventuell mit mehreren Bildleisten leichter. Hier können Sie ganz nach Lust und Laune Bilder austauschen, ohne neue Nägel in die Wand hämmern zu müssen.

Wohin mit den Möbeln?

Etwas schwieriger wird das Platzieren der Möbel, besonders der großen. Hier ist Feingefühl gefragt, denn natürlich ist nicht in jedem Raum das Optimum möglich. Generell gilt: Für eine ausgewogenen Raumatmosphäre sollte der Raum eine gewissen Struktur aufweisen. Das bedeutet, dass unterschiedliche Zonen klar erkennbar werden, beispielsweise durch Teppiche, Sofas oder Regale als Raumtrenner sowie unterschiedliche Lichtquellen für jeden Bereich. Hier macht es also Sinn, anhand eines Raumplans mit den vorhandenen Möbeln zu spielen und ruhig unkonventionelle Lösungen auszutesten. Auch wenn es, vor allem bei kleinen Räumen, einfacher erscheint, alle Möbel an die Wand zu stellen -versuchen Sie diesen Kardinalfehler der Inneneinrichtung zu vermeiden. Unser Tipp: Nutzen Sie doch die Kataloge unserer vielfältigen Kollektionen als kleine Inspirationsquelle.

Auch mit farbigen Bereichen gewinnt der Raum an Struktur - Kollektion Casera.
Bei offenen Wohnkonzepten können Sie einzelne Bereiche voneinander abgrenzen - Kollektion Terso.
Ein strukturierter Raum sorgt für eine ausgewogene Raumatmosphäre - Kollektion SIGNATURA, rustikale Ast-Eiche.
Teppiche eignen sich besonders gut, um einen Raum zu strukturieren - Kollektion Vencer, rustikale Ast-Eiche Bianco.

Oft unterschätzt: Lampen & Leuchten

Erst wenn alle Möbel ihren finalen Standort bezogen haben, können Sie sich um Ihr Lichtkonzept Gedanken machen. Ja, Sie haben richtig gehört: Lichtkonzept. Das klingt sehr abgehoben, aber die optimale Beleuchtung ist auch extrem wichtig für die Raumwirkung. Zum einen können Sie Lampen und Leuchten zur Unterteilung Ihres Raumes verwenden zum anderen erzeugt eine Deckenlampe eine ganz andere Stimmung als eine kleine Beistellleuchte. Je nach Tätigkeit ─ essen, lesen, beisammensitzen, spielen, fernsehen und so weiter ─ benötigen Sie mehr oder weniger, helles oder gedimmtes Licht. Aufeinander abgestimmte Steh- und Hängelampen, wie bei unserer Kollektion SIGNATURA, können hier die Lösung sein.

Feinheiten in den Fokus rücken

Und zum Schluss erlauben wir uns, bei richtiger Beleuchtung, auch noch einen Blick auf die Details. Sie erscheinen oftmals nicht so wichtig, aber gerade mit ihnen lässt sich viel bewirken. Schauen wir uns beispielsweise Ihre wunderbar aufgeräumte Küche an… in der aber ein gelber Lappen, eine grüne Spülbürste, Küchentücher mit unterschiedlichen Mustern und das Spülmittel in der hässlichen Flasche sofort ins Auge stechen. Diese kleinen Dinge zerstören die große Wirkung - also weg mit ihnen. Ihr Spüli können Sie in eine neutrale Flasche umfüllen, Lappen, Bürsten und Küchentücher kaufen Sie zukünftig farblich passend. So einfach ist das.

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